Konzeption, Planung, Betrieb

Mobilitätskonzept
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Warum wird ein Mobilitätskonzept immer wichtiger?

Warum beschäftigt sich die Immobilienbranche mit Mobilitätskonzepten?

In der sich ständig wandelnden Welt der Immobilienentwicklung wird deutlich, dass ein durchdachtes Mobilitätskonzept weit mehr ist als nur ein Trend. Es ist ein Schlüssel zu einer erfolgreichen und zukunftsfähigen Immobilienstrategie. Hier sind die Top 4 Gründe, warum die Integration eines Mobilitätskonzepts unverzichtbar ist:

1. Baukostenreduktion: Platz für das Wesentliche schaffen
Die Zeiten des überdimensionierten Parkplatzbedarfs neigen sich dem Ende zu. Ein effektives Mobilitätskonzept ermöglicht nicht nur die Reduzierung von Baukosten durch optimierte Parkflächen, sondern schafft auch Raum für zusätzliche Nutzfläche. Weniger Parkplatzbedarf bedeutet mehr Freiheit bei der Gestaltung Ihrer Immobilienprojekte und eine erhebliche Kosteneinsparung.

2. Vertriebsstrategien neu definieren: Attraktivität für moderne Zielgruppen
Die heutigen Immobilienkäufer und Mieter schätzen nachhaltige Mobilität. Ein durchdachtes Mobilitätskonzept ist daher ein entscheidender Faktor, um Ihre Projekte für eine modern denkende Zielgruppe attraktiv zu machen. Die Integration von sicheren Fahrradstellplätzen, Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Ladestationen für E-Fahrzeuge hebt Ihr Immobilienangebot deutlich von der Konkurrenz ab.

3. Nachhaltigkeit als Wertversprechen: Umweltbewusstsein als Verkaufsargument
Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Schlagwort, sondern ein Wert, den Ihre Zielgruppe aktiv einfordert. Ein Mobilitätskonzept, das auf umweltfreundliche Fortbewegung setzt, unterstreicht Ihr Engagement für eine nachhaltige Lebensweise. Grünflächen, Fahrradwege und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr machen Ihre Immobilien nicht nur ökologisch verträglich, sondern steigern auch deren Wert.

4. Innovationsgeist für zukünftige Entwicklungen: Vorreiterrolle übernehmen
Die Integration von Mobilitätskonzepten erfordert innovative Herangehensweisen. Sei es die Implementierung von smarten Technologien oder die Schaffung von Mobilitätshubs – hier haben Sie die Möglichkeit, sich als Innovator in der Branche zu positionieren. Dieser Innovationsgeist kann nicht nur den Wert Ihrer Immobilienprojekte steigern, sondern auch die Türen für zukünftige Kooperationen und Entwicklungen öffnen.

Mit einem Mobilitätskonzept von evhcle schaffen Sie die Grundlage für erfolgreiche, zukunftsorientierte Immobilienentwicklung. Positionieren Sie sich als Vorreiter und sichern Sie sich einen Wettbewerbsvorteil in der dynamischen Welt der Immobilienbranche.

Wieviel Stellplätze können mit einem Mobiltätskonzept reduziert werden?

Eine der häufigsten Fragen, die uns erreichen, lautet: “Wie viele Stellplätze können durch ein Mobilitätskonzept eingespart werden?” Die Antwort darauf ist nicht leicht, denn es kommt auf ortsspezifische Rahmenbedingungen an. Wir wollen das in der Stadt München veranschaulichen: Der Ausgangspunkt: Die Stellplatzsatzung vor Ort Jede Kommune hat ihre eigenen Regeln und der Ausgangspunkt für jedes Mobilitätskonzept ist die vor Ort gültige Stellplatzsatzung. Diese setzt fest, wie viele Stellplätze nach den baurechtlichen Vorgaben errichtet werden sollen. Der entscheidende Mobilitätsfaktor Ein wesentlicher Faktor ist der sogenannte Mobilitätsfaktor. Dieser wird als Quotient aus der Anzahl der geplanten Stellplätze und den baurechtlich notwendigen Parkplätzen berechnet. Je niedriger dieser Faktor ist, desto weniger Parkplätze müssen gebaut werden. In der Regel können etwa 20% der Stellplätze eingespart werden, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind: – Gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) – Erreichbarkeit eines Lebensmittelmarktes – Verbleib der Stellplätze im Gemeinschaftseigentum – Attraktive Fahrradabstellplätze, mit mindestens einem pro 30m² Wohnfläche, gerne auch für Lastenräder Zusätzliche Einsparungen durch Sharing-Angebote Über diese 20% hinaus können weitere Einsparungen durch Sharing-Angebote erreicht werden, wie zum Beispiel Carsharing und Angebote für fahrradbasierte Lastentransporte, einschließlich Lastenrad-Sharing, E-Bikes, Fahrradservice und ÖPNV-Tickets. Diese sollten jedoch vor der Einreichung mit der entsprechenden Kommune, in diesem Fall München, abgestimmt werden. Unterstützung durch evhcle Bei der Implementierung eines Mobilitätskonzepts unterstützt evhcle Sie gerne. Ein Mobilitätsfaktor von bis zu 0,3 ist möglich, was eine erhebliche Reduzierung der notwendigen Stellplätze bedeutet.

Was kostet ein PKW Stellplatz im Bau?

Ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Immobilien ist die Schaffung von PKW-Stellplätzen, deren Bau mit erheblichen Kosten verbunden ist.

1. Baukosten von PKW-Stellplätzen Ein PKW-Stellplatz kann im Bau zwischen 15.000 und 45.000 Euro kosten. Das hängt maßgeblich von der Bauform ab (ebenerdig, Parkhaus, Tiefgarage)

Diese Kosten beinhalten nicht nur den eigentlichen Stellplatz von etwa 16 Quadratmetern, sondern auch die Zuwege, wodurch ein Stellplatz im Schnitt 27 Quadratmeter in Anspruch nimmt. Besonders im urbanen Raum stehen Stellplätze im harten Wettbewerb mit Flächen, die die Lebensqualität in Immobilien steigern, wie Grünflächen oder Aufenthaltsbereiche.

2. Carsharing als kosteneffiziente Alternative Die Zukunft der Immobilienentwicklung liegt in smarten Lösungen. Carsharing ist nicht nur eine Antwort auf den Platzmangel, sondern auch auf die Kosten von PKW-Stellplätzen. Ein Carsharing-Fahrzeug kann bis zu 10 private Fahrzeuge ersetzen, und mit dem Betriebsmodell von evhcle wird es in der Regel kostenneutral für den Investor oder Bestandshalter.

3. Gewinner auf allen Ebenen Bewohner profitieren: Statt überdimensionierte Stellplätze haben die Bewohner mehr Platz für andere, wichtige Themen. Gemeinschaftsräume, grüne Oasen oder innovative Freizeitbereiche steigern die Lebensqualität nachhaltig.

Investoren sparen Geld: Die Implementierung von Carsharing-Fahrzeugen bedeutet eine erhebliche Kostenreduktion bei der Stellplatzplanung. Investoren können somit Ressourcen strategischer einsetzen und dennoch hochwertige Immobilien schaffen.

Umweltgewinn durch Ressourcenschonung: Weniger private Fahrzeuge bedeuten weniger Flächenverbrauch und weniger Ressourcenverbrauch. Carsharing trägt aktiv zur Nachhaltigkeit bei und passt perfekt in die grüne Agenda moderner Immobilienentwicklungen.

Fazit: Win-Win-Win für die Zukunft der Immobilienbranche

Akzeptieren alle Kommunen Mobilitätskonzepte? Welche Vorbehalte gibt es?

Nahezu alle Städte und Gemeinden arbeiten aktiv an der Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen Mobilitätskonzepten und versuchen den Verkehr vor Ort zukunftsfähig zu gestalten. Die Bereitschaft und Fähigkeit zur Annahme solcher Konzepte können jedoch von Ort zu Ort variieren, da allgemeine Vorbehalte und Herausforderungen vor Ort unterschiedlich ausgeprägt sein können.

Zu den allgemeinen Vorbehalten zählen:

  1. Finanzierung: Kommunen befürchten, dass die Implementierung von neuen Mobilitätskonzepten eine finanzielle Belastung darstellen. Diese Sorge gilt es zu entkräftigen, in dem ein abgesichertes Finanzierungs- und Kostenübernahmemodell vorgelegt wird. Insbesondere Mobilitätskonzepte in Bauvorhaben bedürfen von Seiten der Kommune keine investiven Haushaltsmittel.
  2. Politische Entscheidungen: Mobilitätskonzepte erfordern politische Unterstützung und klare Entscheidungen. Wenn es an politischer Einigkeit fehlt oder die Prioritäten der Entscheidungsträger anders liegen, kann dies die Umsetzung erschweren.
  3. Rechtliche und regulatorische Hürden: Es können rechtliche und regulatorische Hindernisse bestehen, die die Einführung neuer Mobilitätslösungen behindern, insb. dann wenn die Kommunen an den alten Stellplatzsatzungen festhalten bzw. nicht gewillt sind, die sich bietenden Spielräume im Sinne einer zukunftsorientierten Mobilitätsgestaltung nutzen zu wollen.

Wie kann der Betrieb von Mobilätskonzepte gegenüber Dritten abgesichert werden?

Bislang besteht die größte Herausforderung darin, ein Mobilitätskonzept wie ursprünglich geplant zu realisieren. Das liegt zumeist daran, dass viele Mobilitätskonzepte aus einer Standortanalyse und einer Aufzählung möglicher Mobilitätsmaßnahmen besteht. Ohne ein klares Umsetzungskonzept, wer in welcher Form für den Betrieb von Mobilitätsmaßnahmen verantwortlich ist, wandern diese Mobilitätskonzepte meist in die Schublade und hinterlassen zumeist verärgerte Akteure insbs. wenn ein Mobilitätsangebot gegenüber den zukünftigen Bewohnern vermarktet wurde oder die Kommune Zugeständnisse im Hinblick auf eine Stellplatzreduzierung gemacht hat.

Viele Kommunen fordern daher die betriebliche Absicherung bei der Einreichung von Mobilitätskonzepten. Der Bauträger muss folglich darlegen, wie das Mobilitätsangebot über einen Zeitraum (üblich sind 10 Jahre) betrieblich abgesichert ist. Genau hierfür haben wir unser Mobility-as-a-Service Betreibermodell aufgestellt, welches die die Interessen und Notwendigkeiten aller Beteiligten (Bauherr, Kommune, Mobilitätsdienstleister) berücksichtigt.

Mit der Verankerung von E-Carsharing, E-Lastenradsharing oder E-Bikesharing als as-a-Service Bausteine kann der Bauherr bereits in frühen Planungsphasen gegenüber der Kommune und den zukünftigen Bewohnern die praktische Umsetzung und den dauerhaften Betrieb von Mobilitätskonzepten gewährleisten.

Welche Reportinganforderungen seitens von Kommunen gibt es?

Viele Kommunen fordern ein proaktives Reporting über die Realisierung und Wirkungsweise der Mobilitätsmaßnahmen. Häufig soll dargelegt werden, ob und wie häufig einzelne Mobilitätsangebote von den Bewohnern in Anspruch genommen wurden. Häufig wird dabei eine statistische Aufbereitung von Nutzer- und Nutzungszahlen über ein Jahr hinweg gefordert.

Das proaktive Reporting an externe und interne Stakeholder ist Bestandteil unseres Mobilitätkonzepts. Auf Grundlage des Reportings passen wir mit den beteiligten Akteuren die Flotte genau auf den Mobilitätsbedarf im Quartier an. Das geht am besten mit den (anonymisierten) Nutzer– und Nutzungsdaten.

Wie lange muss man ein Mobilitätskonzept betreiben?

Die Dauer zur Umsetzung und Sicherstellung eines Mobilitätkonzepts wird in dem “Mobilitätsvertrag” zwischen Bauherrin und Stadt oder Kommune geregelt. Üblich ist die Einhaltung eines Mobilitätkonzepts mit den dargelegten Maßnahmen ab der Bezugsfähigkeit einer Immobilie für einen Zeitraum von 5-10 Jahren.

Kann Außenkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit die Wirkung und Akzeptanz eines Mobilitätkonzepts erhöhen?

Ja, Außenkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit spielen neben der Attraktivität und Zuverlässigkeit des Angebots eine entscheidende Rolle bei der Steigerung der Wirkung und Akzeptanz eines Mobilitätskonzepts. Für die Kommunikation des Angebots ist i.d.R. der Standortpartner zuständig. Gerne unterstützen wir hier mit physischen und digitalen Marketingaktivitäten.

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