Münchner Gesichter mit Christoph Ulusoy (evhcle), von Yannik Gschnell

E-Mobilität und Shared Mobility, das sind die Steckenpferde des Münchner Start-Ups evhcle. Christoph Ulusoy, der Geschäftsführer von evhcle, will so dem wachsenden Bedürfnis nach flexibler, individueller Mobilität nachkommen und das Mobilitätsangebot sinnhaft ergänzen.

Aktuell richtet sich das Angebot von evhcle an Hotels, Serviced Apartments, Wohnquartiere und Kommunen, die so ihre Standorte durch indivduelle Mobilitätslösungen ergänzen können, ganz egal ob E-Bike, E-Scooter, E-Auto oder – Chris persönlicher Favorit – das E-Lastenrad. Ob er so auch immer nach Haidhausen in unser CLUBHAUS FREIPARKEN fährt? Kommt wohl aufs Tagesgepäck an. Jedenfalls befindet sich dort die Ladenfläche von evhcle. Kommen nur nun jedoch zu den wirklich wichtigen Fragen: Hey Chris…

Weißwurst oder Leberkas?

Ich nehm die Veggy Weißwurst 😉 schmeckt mega gut! Es kommt ja eh auf die Brezn und den Senf an. 

Manches Lastenrad hat mehr Staufläche als ein Smart.

Dein Lieblings-Fortbewegungsmittel:

Das eLastenrad. Es gibt so viele Aktivitäten, bei denen man einfach ein wenig Stauraum braucht. Flaschen wegbringen, große Einkäufe, Picknicks mit Freunden, den Hund durch die Gegend fahren. Viele greifen dabei reflexartig auf das eigene Auto oder Car Sharing Angebote zurück. Dabei hat manches Lastenrad mehr Staufläche als ein Smart.

Wie nachhaltig ist München?

Gute Frage. Ich finde es gibt super viele gute Initiativen, Projekte und Firmen. Von Shared-Mobility über wiederverwendbare Kaffeebecher und nachhaltige Quartiere finden wir in München sicher viele Akteure, die sich dem Thema annehmen. Zudem ist der Münchner als Konsument dem Thema Nachhaltigkeit gegenüber offen und bereit dafür Geld auszugeben. 

Und trotzdem: Besser geht bekanntlich immer. Und wenn man sich die Klimaziele anschaut muss natürlich noch viel mehr!!!

Worüber fluchst du am häufigsten in München?

Meist über mich selbst. Ansonsten gibts im schönen München ja wenig über das man sich beschweren kann. Und wenn doch, dann hilft meist ein guter Kaffee oder Wein im Café um die Ecke, oder ein Sprung in die Isar. 

Besser geht bekanntlich immer.

Und was läuft doch irgendwie ganz gut?

Freunde oder Geschäftspartner, die nicht in München leben, zeigen sich immer wieder erstaunt über die Münchner Ordentlichkeit und die entspannte Lollipop-Atmosphäre mit einem Gläschen mittags bei bester Laune im Restaurant zu sitzen. Dann wird immer noch angefügt: Als ob sie gerade von den Bergen oder aus dem Fitnessstudio kommen.

Dein bayerisches Lieblingssprichwort?

“a bisserl was geht immer” – wobei meine Aussprache echt schlecht ist. Ich kann einfach kein Bayrisch.

Das macht dich zum Münchner?

Ich plane auch mein nächstes Leben hier und zwar als Hund in Haidhausen. Besser gehts nicht. Man darf faul durch den Park stolzieren und dafür finden einen alle toll…

Geht immer: Dein Lieblings- Insta- oder Twitteraccount?

Den der Heute Show. Irgendwie immer noch gut. 

Wo findet man dich?

Gute Frage. Ich mag es unterwegs zu sein. Ich genieße es von überall aus zu arbeiten. Mal im Büro, mal im Café, mal zuhause und im Zweifel auch von einem anderen Land aus. 

Beitragsbild: © Sheila Spielhofer, Interviewer: Yannik Gschnell, Link zum Originalbeitrag: Link