Konzeption, Planung, Betrieb

Mobilitätskonzept
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Was muss ein Mobilitätskonzept leisten?

Wir sind Beratungs- und Betriebsdienstleister. Somit realisieren wir Mobilitätskonzepte von der Planung bis zur Evaluation!

Wir gestalten ein maßgeschneidertes Mobilitätskonzept für Ihr Projekt. Wir gewährleisten dabei die Umsetzung mit den passenden Fahrzeugen und notwendigen Betriebsleistungen.

White-Spot-Analyse und Potentialanalyse

Datenbasiert identifizieren wir die Versorgungslücken und die täglichen Anlaufstellen der NutzerInnen. Wir wissen, welche Zielgruppen besonders affin für Sharingangebote sind und erarbeiten einen Vorschlag, welche Fahrzeugtypen, in welcher Anzahl den Mobilitätsbedarf am Standort auffangen.

Planungsparameter

In diesem Schritt wird bereits die konkrete Implementierung vor Ort ausgearbeitet: Welche Kosten entstehen für wen im Betrieb der Sharingangebote? Welche räumlichen und technischen Parameter sind in der weiteren Planung zu beachten?

Betriebsparameter

In diesem Schritt konfigurieren wir alle Parameter für den Betrieb: Was soll das Angebot für die Endkunden kosten? Wer soll es nutzen können? Wichtig für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sowie bei der Vermarktung konkret mit dem Mobilitätsangebot werben zu können.

Betriebsstart

Zum vereinbarten Zeitpunkt werden die Fahrzeuge und die Ladevorrichtungen angeliefert. Dann startet der Regelbetrieb.

Reporting

Auf Wunsch bekommen Sie von uns ein Reporting mit Nutzungsstatistiken oder ESG-Kennzahlen.

Mobilitätskonzept in Umsetzung

Vom Mobilitätskonzept zum dauerhaften Betrieb

mobilitätskonzept

Das Mobilitätskonzept am Alois Harbeck Platz in Puchheim steht exemplarisch dafür, wie bereits in früher Planungsphase zukunftsfähige Mobilitätsangebote in ein Bauvorhaben eingebracht werden. Ziel ist hierbei proaktiv die Stellplatzbaulast zu optimieren.

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Das Schaffer-Quartier steht exemplarisch dafür, wie von Anfang an ein elektrisches Sharingangebot erfolgreich in eine Quartiersentwicklung integriert wird. Ein abgesicherter Betrieb von Carsharing, Bikesharing und Lastenfahrradsharing sorgt dafür, dass nicht-gebaute Stellplätze (-20 Prozent) durch ein multimodales Mobilitätsangebot kompensiert werden. Mehr Informationen zu dem Projekt .

 

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Der Campus der Bundeswehruniversität steht exemplarisch für den Betrieb eines maßgeschneiderten Sharingangebots für ein großes Areal. MORE Sharing verbessert die Erreichbarkeit des Geländes und ermöglicht datenbasierte Forschung zur Sharing, innovativen Technologien und Betriebskonzepten. Mehr zu dem Projekt.

mobilitätskonzept

In ländlichen Gegenden ohne Auto ist Elektromobilität und Carsharing von entscheidender Bedeutung für die Mobilität. Trotz der traditionellen Verbindung von Sharing mit E-Fahrzeugen in Ballungszentren zeigt ein aktueller Fachartikel, dass dieses Modell auch in ländlichen Gebieten erfolgreich umgesetzt werden kann. Folgender Fachartikel erläutert das Betriebsmodell des umgesetzten Mobilitätkonzepts.

Bessere Standortmobilität mit und Erfahrung mit

Umsetzungsorientierte Mobilitätskonzepte für die nachhaltige Zukunft

Mobilitätsverhalten basiert auf individuellen Bedarfen und Gewohnheiten. Diese Einleitung zum Thema Mobilitätskonzepte bietet einen Überblick über Ziele, Maßnahmen und gelungene Praxisbeispiele einer Gestaltung von nachhaltigen Mobilitätsformen. Sie erklärt die Wichtigkeit einer umfassenden Planung und Integration verschiedener Verkehrsmittel und Infrastrukturen, um den zukünftigen Anforderungen an Mobilität gerecht zu werden. Es wird dargelegt, wie nachhaltige Mobilitätskonzepte zur Reduzierung von Emissionen, zur Steigerung der Verkehrseffizienz und zur Verbesserung der Lebensqualität in urbanen sowie im ländlichen Räumen beitragen. Ziel ist es, Lesende für die Notwendigkeit innovativer und flexibler Mobilitätslösungen zu sensibilisieren und die Rolle der Finanzierbarkeit, Kosteneffizienz und Umsetzbarkeit von dauerhaften Maßnahmen herauszuheben. 

Umsetzungsorientierte Mobilitätskonzepte für die nachhaltige Zukunft

Unter einem Mobilitätskonzept versteht man Maßnahmen und Angebote, um zum privat besessenen Auto gleichwertige Optionen zu schaffen. Durch die Bereitstellung von unterschiedlichen Mobilitätsangeboten bspw. die Stärkung und Verankerung von Sharingangeboten, die Gestaltung einer ansprechenden Infrastruktur für Fuß- und Radverkehr, einen attraktiven ÖPNV sowie Informations- Marketingmaßnahmen, kann eine bewusste und kosteneffizientere Verkehrsmittelwahl stattfinden. Bestehen unterschiedliche Mobilitätsoptionen, wird die Wahl des jeweiligen Fortbewegungsmittels von Fall zu Fall entschieden: nach Zweckmäßigkeit, Kosten und Zeitaufwand. Digitale Kommunikationsmittel bieten die Möglichkeit, sich in Echtzeit über die jeweiligen Angebote zu informieren und unkompliziert Zugriff auf das jeweilige Mobilitätsmittel zu erhalten.

Die Verringerung der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen und die Ausrichtung an Nachhaltigkeitsprinzipien sind allgemeine Ziele bei der Gestaltung von Mobilität. Dies soll im Wesentlichen durch eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs geschehen, der in seiner Konsequenz zu Flächen- und Kosteneinsparungen bei der Verkehrsinfrastruktur sowie zu mehr Lebensqualität in Städten und Quartieren führt.

Umsetzungsorientierte Mobilitätskonzepte für die nachhaltige Zukunft

Die Zukunft der Mobilität ist geprägt durch Vielfalt und Innovation. Traditionelle PKWs und der klassische ÖPNV werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen; sie werdenzunehmend durch eine Vielzahl von alternativen Verkehrsmitteln ergänzt. 

Insbesondere Carsharing hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Es ermöglicht es Menschen, ein Auto nur dann zu nutzen, wenn sie es wirklich brauchen, anstatt ein eigenes Fahrzeug zu besitzen. Zudem füllen Mikromobilitätslösungen wie E-Scooter, Fahrradverleihsysteme und E-Bikes die Lücke zwischen Fußweg und Auto. Sie sind ideal für kurze Strecken und ermöglichen es den Menschen, sich schnell und einfach fortzubewegen. Auch Lastenfahrräder sind eine weitere wichtige Ergänzung im Spektrum moderner Mobilitätsangebote. 

Kommunale Mobilitätskonzepte und Stadtentwicklung

Kommunen und lokale Regierungen spielen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Mobilität und der Entwicklung ihrer Städte. Durch gezielte Planung und Implementierung von Mobilitätskonzepten können sie nicht nur die Verkehrsprobleme lösen, sondern auch die Lebensqualität der Bürger verbessern und die nachhaltige Entwicklung fördern. Die EU-Taxonomie-Verordnung und die Verpflichtung zu Nachhaltigkeitsberichten wirken als Treiber. Große Bauträger und Wohnungsunternehmen beschäftigen sich verstärkt  mit dem Thema Mobilität und integrieren Mobilitätsangebote in Ihre Bestände.

Mobilitätsverhalten ändern durch Angebot und Push- und Pull-Faktoren

Mobilitätskonzepte sind ein Instrument zur Beeinflussung des Mobilitätsverhaltens durch Maßnahmen aus den Bereichen Serviceangebote, Infrastruktureinrichtungen, Information, Kommunikation und Koordination. Laut Umweltbundesamt ist die Grundvoraussetzungen hierfür eine leistungsfähige und kosteneffiziente Angebotsseite sowie eine Kombination von Push- und Pull-Faktoren, welche einen Umstieg beschleunigen.

Planung und Ziele für die Mobilität von morgen

Kommunen, Verkehrsverbünde und private Akteure, wie bspw. die Wohnungswirtschaft, haben eine Schlüsselrolle bei der Planung, Realisierung und Vernetzung von modernen Mobilitätsangeboten. In Verkehrsentwicklungsplanungen wird meist der Anspruch formuliert, dass optimale Bedingungen geschaffen werden müssen, um durchgängige Mobilitätsketten, und verkehrsmittelübergreifende Angebote zu entwickeln und zu vermarkten. So erhalten BürgerInnen und BewohnerInnen zukunftsfähige Mobilitätsangebote, die eine flexible, bezahlbare und ressoourcenschonende Verkehrsmittelwahl ermöglichen. 

FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Mobilitätskonzepten

Warum ein Mobilitätskonzept?

Mobilitätskonzepte bieten spezifischen Nutzen für unterschiedliche Zielgruppen. Zusammenfassend sichern Mobilitätskonzepte Mobilitätsangebote, sparen Flächen und Emissionen und schaffen Wohnqualität.

Was für Mobilitätskonzepte gibt es?

Mobilitätskonzepte gibt es sowohl für Kommunen als auch explizit für Wohn- und Gewerbestandorte. Das kommunale Interesse besteht darin, ein räumlich groß gefasstes Mobilitätssystem zu optimieren und den ÖPNV um weitere Verkehrsträger, wie Carsharing, Bikesharing oder Lastenradsharing zu ergänzen. Standortspezifische Mobilitätskonzepte zielen hingegen darauf ab, die Verkehrsinfrastruktur am Standort zu optimieren, dessen Erreichbarkeit zu sichern und über Mobilitätsmaßnahmen die Mobilität der NutzerInnen effizienter zu gestalten. 

Was ist ein gutes Mobilitätskonzept?

Ein gutes Mobilitätskonzept ist eines, das die Mobilitätsbedürfnisse erfüllt, die Umweltbelastung minimiert, die nachhaltige Entwicklung fördert und die Verkehrssicherheit verbessert. Ein gutes Mobilitätskonzept ist umsetzbar, kosteneffizient und anpassbar.

Wer erstellt ein Mobilitätskonzept?

Die Erstellung eines Mobilitätskonzepts kann von verschiedenen Akteuren durchgeführt werden, je nach den örtlichen Gegebenheiten, den rechtlichen Rahmenbedingungen und den Zielsetzungen der Mobilitätsstrategie. Um die Umsetzbarkeit eines Mobilitätkonzepts zu gewährleisten, empfielt es Beratungsbüros und Planungsbüros zu beauftragen, die Fachwissen, technische Unterstützung und Betriebserfahrungen bei der Entwicklung von Mobilitätskonzepten bereitstellen. 

Wie sieht die Mobilität in der Zukunft aus?

Die Mobilität der Zukunft ist elektrisch, multimodal und vernetzt. Die Entwicklung von Mobilitätsstationen, digitalen Buchungsmöglichkeiten und Mobility-as-a-Service-Angeboten wird dabei einen essentiellen Baustein leisten. 

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